LEISTUNGEN

HIV, PrEP & PEP


infektiöse Körperflüssigkeiten • AIDS • Stigma • HIV-Therapie • Viruslast • Nachweisgrenze • Lebenserwartung bei HIV • HIV-Testung • PrEP • PEP

Eine Infektion mit HIV, dem Humanen Immunschwäche Virus, stellt heutzutage eine chronische Erkrankung dar. Die Übertragung erfolgt durch infektiöse Körperflüssigkeiten. Zu diesen zählen unter anderem Blut, Sperma und Vaginalsekret. Unbehandelt führt eine HIV-Infektion zu AIDS, dem erworbenen Immunschwächesyndrom.


Eine HIV-Infektion führt oftmals dazu, dass Betroffene in der Gesellschaft stigmatisiert werden und somit ihre Infektion lieber geheim halten. Die Ursache des Stigmas liegt meist in der Furcht vor der Infektion, die aufgrund von Unwissenheit herrscht.


Es gibt kaum einen Bereich in der Medizin, der innerhalb weniger Jahre so viele Fortschritte verzeichnen konnte wie HIV. Die heute zur Verfügung stehenden Therapien sind einfach einzunehmen und wirken sehr gut. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten der Prophylaxe wie die PrEP (Präexpositionsprophylaxe) und die PEP (Postexpositionsprophylaxe).

Hautarzt Dr.med.univ. Michael Skoll, 1110 Wien (Simmering)

Wie sieht die HIV-Therapie heute aus?

Die moderne HIV-Therapie, auch als antiretrovirale Therapie bezeichnet, besteht aus einer Kombination verschiedener Wirkstoffe, die oftmals in Form einer einzigen Tablette täglich, als sogenanntes Single-Tablet-Regime, einzunehmen ist. Die antiretrovirale Therapie ist sehr gut verträglich und zeigt eine hohe Wirksamkeit. Durch die korrekte Einnahme der Therapie wird die Viruslast, also die Anzahl der Viruskopien im Körper, unterdrückt, sodass sie unter die Nachweisgrenze sinkt. Dadurch wird ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert und es kommt zu einer Erholung des Immunsystems.


Studien konnten belegen, dass die Lebenserwartung einer HIV-infizierten Person bei frühzeitiger Diagnose, regelmäßigen medizinischen Kontrollen und korrekter Therapie-Einnahme vergleichbar mit der Lebenserwartung HIV-negativer Personen ist.


Des Weiteren gilt es zu erwähnen, dass eine HIV-positive Person bei nicht nachweisbarer Viruslast, korrekter Therapie-Einnahme und regelmäßigen medizinischen Kontrollen auf sexuellem Weg nicht ansteckend ist. Die UNAIDS hat hierzu bereits vor einigen Jahren eine große Kampagne mit dem Titel „U=U“ initiiert. Dies steht für „undetektierbar = unübertragbar“.


Wichtig und entscheidend ist bei entsprechendem Risikoverhalten regelmäßig eine HIV-Testung durchzuführen, um bei Vorliegen einer Infektion frühzeitig eine Therapie einzuleiten.


Meine Publikationen, Beiträge und Interviews zu HIV/PrEP:

Möglichkeiten der Prophylaxe


PrEP

Die PrEP (Präexpositionsprophylaxe) bietet bei korrekter Einnahme einen Schutz vor HIV und ist besonders für Personen mit ungeschützten sexuellen Risikokontakten empfehlenswert. Die PrEP ist eine Tablette, die für die tägliche Einnahme zugelassen ist und setzt regelmäßige ärztliche Kontrollen im Abstand von 3 Monaten voraus, um Testungen auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen durchzuführen.


PEP

Die PEP (Postexpositionsprophylaxe) kommt zum Einsatz, wenn bereits eine Situation stattgefunden hat, die mit dem Risiko einer Ansteckung mit HIV einhergeht. Mit der Einnahme der PEP sollte möglichst unmittelbar nach dem Risikokontakt, jedenfalls innerhalb von 48 Stunden, begonnen werden, um eine ausreichende Schutzwirkung zu erzielen. Es stehen hier verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, die kombiniert eingesetzt und über einen Zeitraum von 4 Wochen eingenommen werden.

Im Rahmen einer privaten HIV Sprechstunde oder PrEP Sprechstunde können wir vertiefende Fragen im Detail besprechen.

Häufige Fragen zu HIV, PrEP & PEP beim Hautarzt in Wien Simmering

  • Was ist HIV und wie wird eine HIV-Infektion heute behandelt?

    HIV ist eine chronische Virusinfektion, die dank moderner antiretroviraler Therapie sehr gut behandelbar ist. Bei frühzeitiger Diagnose, regelmäßiger Betreuung und korrekter Therapieeinnahme ist die Lebenserwartung von Menschen, die mit HIV leben, heute nahezu gleich wie bei Menschen ohne HIV-Infektion. In der Ordination von Hautarzt Dr.med.univ. Michael Skoll in Wien Simmering (1110) erhalten Patient:innen eine umfassende, stigmafreie HIV-Beratung, Testung und Therapie.

  • Was bedeutet PrEP und für wen ist die HIV-PrEP sinnvoll?


  • Wann sollte eine PEP nach einem HIV-Risikokontakt eingenommen werden?

    Die PEP (Postexpositionsprophylaxe) kommt nach einem möglichen HIV-Risikokontakt zum Einsatz. Wichtig ist, dass die Einnahme so rasch wie möglich erfolgt – idealerweise sofort, spätestens jedoch innerhalb von 48 Stunden nach dem Risiko. In der dermatologischen Praxis von Dr.med.univ. Michael Skoll in Wien Simmering erhalten Betroffene rasch medizinische Beratung zur PEP und zum weiteren Vorgehen.

  • Ist eine HIV-positive Person unter Therapie ansteckend?


  • Wo kann ich mich in Wien anonym und kompetent zu HIV, PrEP oder PEP beraten lassen?

    Eine diskrete und fachlich fundierte Beratung zu HIV, PrEP und PEP erhalten Sie bei Hautarzt Dr.med.univ. Michael Skoll in Wien Simmering (11. Bezirk). Die Ordination bietet HIV-Testung, Therapie sowie PrEP- und PEP-Beratung in einem angenehmen, stigmafreien Umfeld – für alle Kassen und privat.

HIV-Behandlung, PrEP und PEP bei Ihrem Hautarzt in Wien Simmering (11. Bezirk)

In meiner Praxis biete ich Ihnen in einem Stigma-freien und angenehmen Umfeld die Möglichkeit zur HIV-Beratung, -Testung und -Therapie. Zusätzlich stehe ich Ihnen für jegliche Fragen zur PEP oder PrEP, sowie deren Verordnung und regelmäßigen Kontrollen sehr gerne zur Verfügung.